Santorini - thanks for your smile

 

 

 

Was haben New York und Santorin gemeinsam?

Richtig!

Beide üben auf alle Besucher eine enorme Faszination aus.

Ob man sie mag oder nicht, ob man will oder nicht.
Es ist das Besondere, das „Hervorstehen aus der Masse“
"Standing out from the crowd", das Einmalige,
einfach mit nichts zu vergleichen.

Man muss es erlebt haben, um mitreden zu können,

um es zu verstehen.

 

 

Die Anziehungskraft ist groß, aber die Vorbehalte auch.

Sie sind schon shocking, die Touristenmassen, Tagesausflügler von Kreta oder den Kreuzfahrtschiffen, die in Hundertschaften die Orte Fira und Oia durchstreifen und sich über die Souvenierläden hermachen.

 

 

Wenn sie schon nicht länger bleiben können, wollen sie wenigstens die Erinnerung mitnehmen, in Form von kleinen Kykladenhäuschen, Herzen, Schneekugeln…

 

 

 

 

Es ist ein ganz bestimmter Geruch, den diese kleinen Läden

auf der ganzen Welt ausströmen, und den ich immer wieder

mit diesen Souveniers verbinde, ob sie die Wolkenkratzer von New York oder die Kykladen darstellen: ein Geruch aus Süße, Staub, Muff und Tabak, einfach unbeschreiblich.

Wenn ich auf der Insel bin, suche ich den Abstand, die kleine Nische, das Individuelle.

Leicht zu finden ist es auf Santorin nicht. Aber machbar,

denke ich.

 

Zwei Lokale in der Nähe von Oia, im Örtchen Finikia, möchte ich hier als Beispiel nennen.
 

 

Da ist zum einen die Taverne SANTORINI-MOU von

Michalis Xionas, direkt an der Hauptstraße

kurz vor Oia gelegen.

 

 

Man sitzt gemütlich unter Weinlaub, das Essen ist vorzüglich, preiswert, nur die nahe Straße ist ein wenig zu laut.

Das wird durch den Wirt und seine Mannen aber wieder wett gemacht, denn zu vorgerückter Stunde zücken sie ihre Instrumente und beschallen die Gäste, je blonder und weiblicher umso lieber.

SantoriniMou auf Youtube

Man muss es mögen, aber wer Musik mag, der ist hier sicher richtig, sie sind allesamt gute Musiker,

vom Kellner bis zum Koch.

 

 

Und die Fangemeinde ist groß, wie das umfangreiche

Gästebuch zeigt, in das man sich gerne eintragen darf.
 

Ein Stückweiter die Straße nach Finikia hinunter trifft man auf die Taverne KRINAKI, mein zweiter Tipp. Hier hat man schon wieder den Ausblick auf die andere Seite von Santorin, über

die leicht abfallende Landschaft bis zum Meer.
 

 

Die ockerfarbene Kirche von Finikia mit ihrer Palme davor erweckt im Abendlicht geradezu orientalisches Flair,
die Eingangstür zur Restaurant-Terrasse wirkt maurisch.
 

 

 

Von der Terrasse aus schaut man dem Treiben im Dorf zu
und genießt den Anti-Caldera-Blick.

Krinakiauf Youtube

Spezialitäten sind die zart gegarten Lamm- und Geflügelgerichte, aber auch eingelegten Kapern und das herzhafte Bifteki waren gelungen –
zu günstigen Preisen, wie man sie auf Santorin selten findet.

 

 

 

„Thanks for your smile“ lautet der Wahlspruch

in Michalis Taverne.

Aber gerne, bei diesen beiden fällt es mir leicht.

 

 

 

 

 

 

 

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