Folégandros im September 2011
turnt meinen swag on

 

 

 

 

Folégandros ist im September noch immer gut besucht.

 

 

Daher hatte ich Kostas von den Folegandros Apartments angemailt und eine Reservierungszusage erhalten, mal wieder für einen "special price".
Die Apartments besuchen wir schon seit ihrer bescheidenen Gründung, ich glaube es war 1992, damals war alles ganz einfach und noch ohne Pool. Odysseus Makkas hatte die Apartments gebaut (nach ihm ist auch das Hotel Odysseus benannt).

Heute managt Sohn Konstantinos die Anlage.

Der Familienbetrieb wächst und wächst, jetzt ist neben dem
Hotel Odysseus auch noch das Aria Boutique Hotel hinzu gekommen. Alles für uns uninteressant, wir bleiben lieber

in den ersten alten Apartments direkt über der Rezeption,

weit weg vom Pool.

 

 

 

 

Folégandros-Apartments

ARIA BoutiqueHotel

Hotel Odysseus

Genug der Werbung für die Familie Makkas.
Auch ganz romantische einfache Kykladenhäuser kann man über Lisbet vom Restaurant Pounta anmieten:

Lisbets Häuser

Folégandros ist eine meiner Lieblingsinseln, das Eiland

bietet gerade für einen Urlaubsbeginn diverse Vorteile.

Besonders am Anfang eines Kykladenbesuchs, wenn man noch richtig erholungsbedürftig ist und Körper und Geist sich noch

in der Eingewöhnungsphase befinden, wissen wir diese Insel

zu schätzen.
Sie turnt unseren "Swag" an.

Swag


 

 

 

Die Insel ist klein und überschaubar, dennoch ist die Versorgungslage sehr gut, besser als z.B. auf den kleinen Ostkykladen, die auch zu unsere Lieblingsinseln gehören. Folégandros, das ist "Kykladen swag". Auf Folégandros gibt

es etliche Tavernen, mindestens 4 Supermärkte,
drei Bäcker, einen in Chora, einen im Hafenort und einen

in Ano Meriá. Sogar eine Arztpraxis nebst Apotheke in Chora.

Die zugegeben nicht großen aber guten naturbelassenen

Strände sind von Chora aus zu Fuß oder per Bus über den

Hafen Karavostasis schnell zu erreichen, wie Vardia, Livadi, Latinaki, Vitsetzou oder Pountaki.
Sie eignen sich auch ausgezeichnet zum Schnorcheln.

Etwas weiter abseits liegt der Kátergo, und im Norwesten

die Strände Angali (Agkali, Agali), Ag. Nikolaos, Livadaki.

Wer es ganz wildromantisch mag, für den sind im Norden

der Ag. Georgios oder der Voreina im Nordosten gerade richtig. Das Ausflugsboot "Stella" klappert sie bei seiner Inselrundfahrt regelmäßig ab, Badestopp inbegriffen.

Ein Auto ist also völlig überflüssig, könnte man jedoch mieten.

 

 

 

Vitsetzou

 

 

 

 Pountaki 

 

 

Kátergo

 

Aber für uns ist der Hauptvorteil: wir können direkt von Chora aus loslaufen, in die Landschaft. Die Wanderwege führen kreuz und quer über die Insel, ermöglichen kurze Spaziergänge bis hin zu ausgedehnten Wanderungen nach Ano Meriá. So können wir unsere Kondition langsam aufbauen, auch mal ein paar faule Tage dazwischen schieben, bleiben aber immer mehr oder weniger in Bewegung.

 

 

 

 

In gut einer Stunde erreicht man zu Fuß die Fira Bucht, vorbei an der Christos Kapelle inkl. Blick auf Ag. Nikolaos Strand.

 

 

 

Christos Kapelle

 

 

Blick vom Fira Strand

 

 

Zur Mittagspause lädt die Angali Bucht ein, unterhalb des Hotels Blue Sand läßt es sich in der alten Taverne des ehemaligen Ziegenhirten hervorragend swagen.

  

 

Alles im Blick. Man muss nur darauf achten, dass man hier überhaupt nochmal hoch kommt und nicht bis zum Sundowner versackt, so gemütlich ist es.
 

 

Angali Strand

 

 

Halbhoher Volltourist

 

 

Für den Rückweg bietet sich der bequeme Bus an, der anders als früher heute bis zum Angali hinunter fährt. 
Scheint reichlich Fahrgäste zu erwarten.
Da gehen wir lieber die Marterstrecke zu Fuß und genießen das abendliche Bier und Fotolicht in Chora.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es traf sich gut, dass auch Katharina und ihre Mutter jetzt im September kurz auf der Insel verweilten, und so gab es einen
schönen gemeinsamen Abend im Herzen von Folegandros-Chora. Immer wieder schön, unterwegs auf den Kykladen Gleichgesinnte Nissoman(in)en zu treffen und Erfahrungen auszutauschen.

Nissomanie.de

 

 

 

 

 

 

 

Tags darauf starten wir unsere Inselwanderung, die uns über Angali nach Nordwesten bis hinauf nach Ano Meriá führen soll.

Parallel zur Straße führt der Weg aus Chora hinaus bis zur Stavros Kapelle mit ihrem avangardistischem Kykladen-Design. Würde mich nicht wundern, wenn hier Le Corbusier seine Hand mit im Spiel hatte.

 

 

 

 

 

 

 

Vorbei an den drei Windmühlen mit Lisbets romantischen Häuschen riskieren wir noch einen Blick auf den Voreina Strand, den die MS Stella gerade ansteuert.

 

 

Dann geht es wieder hoch zur Straße, wir überqueren sie an

der Kapelle Agia Paraskevi und steigen dort hinunter nach Angali. Zwischen zwei Wasserstellen lassen wir Angali links liegen und gehen den Weg weiter. Wie im Wanderführer von Dieter Graf beschrieben (Folégandros, Wanderung 25) pfeifen wir noch ein Liedchen. Das mach ich übrigens immer, wenn Dieter Graf es vorschreibt, das turnt den swag nochmal so richtig an!

 

 

 

 

Der Weg führt zum mitlerweile wieder bewohnten Weiler
Georgi t´Aga mit seiner berühmten einsamen Palme.
Einige Häuser dort werden offenbar wieder als Feriendomizile genutzt.

 

 

Weiter führt der Weg mit Blick zurück über die Galifos Bucht. Die Fremdenzimmer dort sind immer noch romantisch gelegen, die im Wanderführer erwähnten Petroleumlampen wird man allerdings vermisssen müssen.
 

 

 

Oberhalb des Ag. Nikolaos Strandes erreichen wir den nun
wirklich verlassenen Weiler Mármaro. Unglaublich, mitten auf
dem vollklimatisiertem Folégandros eine Geisterstadt.

Und ganz ohne Pools!
 

 

 

Diese Häuser könnten für das Projekt "themonies" durchaus
Pate gestanden haben.

themonies

 

 

Ab jetzt geht es wieder steil aufwärts, Ano Meriá schon fest
im Blick.

 

 

 

An der Kapelle Agia Foteini erwischt uns nun leider doch

der stark gewordene Wind, so dass wir hier die Wanderung abbrechen müssen und hoch nach Ano Meriá abkürzen. Hier bläst es uns richtig weg, und außerdem kennen wir die

Strecke zur Livadakia Bucht und um die Nordseite von Folégandros herum schon von früheren Besuchen.

 

 

Das gleiche Schicksal mit dem saustarken Wind müssen wohl auch andere Wanderer erlitten haben, und so trifft man sich bei "Mimis", in einer der drei Tavernen von Ano Meriá, in Nähe der alten Mühlen.
 

 

 

 

 

Busfahrt auf Folégandros

Der Bus bringt uns sicher zurück nach Chora, und wir

schlagen uns am Abend im "Souvlaki Club" zum Abschied

unseres Folégandros Aufenthalts die Bäuche voll.

Ja, auch so etwas hat Folé zu bieten

 

 

 

 

Am nächsten Morgen geht es mit der Aqua Jewel nach Sikinos,
eine kurze Reise wie in eine andere Welt!

 

 

 

 

 

 

 

Inselbericht Sikinos