Skyros - Chora 

 

 

 

Heute gibt es ein besonderes Ereignis. Über 300 Schüler
aus Euböa (Evia) werden auf der Insel erwartet, sie wollen

die Insel und die Schüler hier kennen lernen.

Zur Ehre der kleinen Gäste werden sich die skyrotischen

Schüler in Schale schmeißen, die alten Trachten anlegen und ein paar von den berühmten Skyros-Pferdchen vorführen.

 

Das schauen wir uns an.

 

Auch Theo hatte diesen schönen Ort schon besucht
und beschrieben:

http://theo48.wordpress.com/die-inseln/skyros-1/

Knapp 15 Minuten dauert der Fußweg hinauf von Magaziá zur Chora. Das ist für uns natürlich ideal, um Strand- und Stadtleben zu verbinden. Das Archäologische Museum liegt an unserem Weg, und so schauen wir hier kurz hinein, denn in Raum 3 ist ein altes skyrotisches Einraumhaus aufgebaut, das uns einen Einblick in die Inselarchitektur und die Atmosphäre der alten Häuser gibt. Auch heute noch sehen viele Wohnungen in der Chora ähnlich aus, wie man bei theopedia nachlesen kann.
 

 

 

 

Der Blick von hier oben über Magaziá bis zum Kap Pouriá ist fantastisch.

  

 

Rupert Brooke Denkmal
 

 

 

 

Vorbei an Rupert Brookes Denkmal – keine Ahnung, warum die Griechen einem englischen Dichter ein Denkmal spendierten – schlendern wir die Hauptgasse entlang, passieren einige Geschäfte und Restaurants, wie das "Pappoús kí egó"

("Mein Großvater und ich" Wer das nicht kennt, hat Skyros verpennt!), das aber noch geschlossen hat, und stoßen auf

das Geschäft mit den merkwürdigen Sandalen. 
 

 

 

 

Manolis Karabins zeigt uns seine Handwerkskunst, er ist einer der letzten Schuhmacher, der dieses ausgefallene Schuhwerk in Handarbeit fertigt, seit Jahrzehnten versehen mit Sohlen aus Autoreifen. Und Manolis hat sie in jeder Größe, aber wirklich jeder!

Dass diese Schuhe auch noch bequem sind wird klar, als wir die Schüler in voller Tracht auf dem Schulhof bewundern können. Michalis, der Sohn unserer Vermieterin, führt sie uns vor. Trotz der Hitze tragen alle dicke Wolljacken und lange Hosen. Mit seinen Freunden hat er ein paar Skyros-Pferde organisiert, die kleinen Gäste werden sich freuen.
 
 

 

 

 

 

Zum Abend füllt sich das Städtchen zusehens, es ist viel belebter als zunächst angenommen, Cafés und Läden sind zahlreich vorhanden.

Wir schlendern durch die Gassen, machen es uns auf der Platia gemütlich, blicken hoch zum Kloster Agios Georgios Skyrianos, dem Kastro und schauen den Kindern beim Spielen zu. Solch rote Fußballschuhe müsste man haben! Bunte Kinderwelt!
 
 

 

 

 

 

 

 

Das Denkmal vom Ziegenhirten nebenan erinnert uns daran,
dass schon zu Karneval hier auf Skyros einiges los sein wird.
Dann, im Februar sollte man einmal herkommen! Der Karneval
auf Skyros ist berühmt und einzigartig. Aber das ist eine andere
Geschichte, sehr schön erzählt von Katharina:

http://www.nissomanie.de/sporaden/skyros/

 

 

Jetzt genießen wir lieber den Sommer, das gute Essen und freuen uns auf die Inselerkundung. Für morgen haben wir ein Auto gemietet, knallrot (das Auto, nicht wir). 

 

 

       

    






Skyros - der Norden und der Süden