Der Kykladenfieber-Adventskalender 2017


Am Ziel Deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen: Dein Wandern zum Ziel.

(Marie von Ebner-Eschenbach)


Meine 24 schönsten Wanderungen und Wege auf den Kykladen  Παμε! Με τα πόδια!  



12. Um uns einen guten Überblick über Schinoussa zu verschaffen, erklimmen wir heute den Gipfel des höchsten Berges dort. Der Vardies ist mit seinen 134 Metern zwar eher ein Hügel, aber die Aussicht über Schinoussa und die kleinen Ostkykladen bis nach Amorgos lohnt. Die Mühle auf dem Gipfel ist noch relativ gut erhalten, sie trägt die Inschrift 1487 in der Tür – das war fünf Jahre vor der Entdeckung Amerikas!



11. Vielleicht ist es ein Zufall, dass die freundliche Georgía von der Melissa in Agios Georgios auf Iraklia ihren Namen von dem Dorfheiligen hat. Jedenfalls lohnt es sich, ein wenig Proviant bei ihr für den Weg einzukaufen, wenn man dort vorbei kommt, um auf dem Wanderweg Nr. 8 zum einsamen Spilia Strand zu gehen. Ohne Höhenunterschiede, Wanderung würde ich das jetzt nicht nennen. Aber ein schöner Spaziergang ist es allemal.



10. Für alle die es nicht so bergig mögen, für alle Strand- und Barfußläufer empfehle ich heute eine lange Strandwanderung auf Naxos. Wem die Strände um Agia Anna, Maragas und Plaka allzu belebt erscheinen, der sollte besser von der Taverne des Sahara Beach, südlich von Mikri Vigla starten. Von dort gibt es rund vier Kilometer reinen Sandstrand bis Glyfada, und wer möchte, auch weiter bis Aliko. Und für ein Bad zwischendurch reicht es auch.  



09. Da gibt´s nichts zu lachen! Den sechs Meter langen und drei Meter hohen lächelnden Löwen von Kea – oder Tzia - gibt es wirklich. Von der Hauptstadt Ioulida erreichen wir ihn auf einem romantischen Spazierweg. Kea, eine beliebte Urlaubsinsel der Athener hat aber noch mehr zu bieten. Schöne Wanderwege, ruhige Buchten und die malerische Stadt Ioulida, das alles hat uns sehr gefallen. Gut zu erreichen ist die Insel Kea vom Hafen Lavrion.



08. Schon allein ein Streifzug durch die wunderschöne Chora von Amorgos ist einen Ausflug wert, wenn man es nicht vorzieht, direkt dort zu wohnen. Von hier führt ein gut ausgebauter Treppenweg hinunter und wir gelangen zum Kloster Chozoviotissa, erbaut 1017, das oben am Hang des Profitis Ilias klebt. Ein Besuch beim Abt Spyridon lohnt ebenso wie die Weiterwanderung die Küste entlang bis nach Ägiali.   



07. Wenn das Wort „atemberaubend“ auf irgendeine Wanderung zutrifft, dann sicherlich auf diese: Von der schönen Chora auf Serifos geht der gepflasterte Wanderweg Nr. 2 hoch zur Ag. Georgios Kapelle, von wo wir einen atemberaubenden Ausblick auf Chora, die Bucht von Livadi und auf Sifnos am Horizont haben. Wieviel Mühen hat es wohl gekostet, diesen wundschönen Weg anzulegen? 



06. „Kimolo mou, paradeiso mou“. Dieser Graffiti-Spruch kommt mir wieder in den Sinn, sobald ich an diese Insel denke. Paradiesisch ist der Weg, auf dem  wir am großen Telegrafenmasten den Hauptort Chorio verlassen und hinauf zur Profitis Ilias Kapelle gehen. Vor uns liegt die Insel Polýegos, die wohl nur sporadisch von  Hirten bewohnt wird, und  ab und zu von Nissomaninnen zum Messen der Wassertemperatur aufgesucht wird.

 


05. Auf Donousa ist durch den Bau der Straße vom Wanderweg rund um die Insel nicht alles erhalten geblieben, wohl aber der schöne Weg von Stavros nach Kalotaritissa in den Norden der Insel. Er führt am Aspro Kavo vorbei, mit herrlichem Blick nach Naxos. Das beschauliche Dorf Kalotaritissa erfreut sich immer mehr Beliebtheit, nicht zuletzt wegen der guten Taverne und der schönen einsamen Sandstrände. Ein Bus erleichtert uns im Sommer die Rückkehr über Mersini nach Stavros. 



04. Andros – die etwas andere Kykladeninsel – ist wasserreich, nicht so blau-weiß wie ihre Schwestern. Ein wunderbar verwunschener Maultierpfad führt uns heute von Sineti nach Kochylou entlang des  Flusses in der Dipotámata Schlucht. Wir überqueren ihn auf uralten Steinbrücken, entdecken die Reste zahlreicher verfallener Wassermühlen und wandern weiter durch eine scheinbar unberührte Landschaft.



03. Die Tropfsteinhöhle des heiligen Johannes ist wohl die bedeutendste Sehenswürdigkeit auf Iraklia. Gleichzeitig ist der Wanderweg dorthin auch der schönste der Insel. Heute gut ausgebaut und beschildert beschert er uns Ausblicke über die kleinen Ostkykladen, und südlich hinüber nach Ios, bis wohin sich die Höhle erstrecken soll. Das Höhlenfest zu Ehren Johannes des Täufers wird dort jedes Jahr am 28. August groß gefeiert. Auf allen Vieren kriechen wir hinein.



02. Filoti und Chalki auf Naxos sind unsere Ausgangsorte. Eine schöne Wanderung führt uns von Chalki in die malerische Umgebung, durch sagenhafte Olivenhaine geht es zu einer Handvoll uralter Kirchen, die erstaunlicherweise noch sehr gut erhalten sind: Damiotissa, Apostoloi, Drosian. Einige der Kirchen sind geöffnet, die etwas verblassten Wandmalereien beeindrucken durch ihre Farbigkeit in Pastelltönen. 



01. Pame! Auf geht´s! Auf Amorgos fahren wir nach Vroutsi zur Kirche Agios Spiridonas und wandern von dort auf dem Monopati in Richtung Meer. Schon bald ist die Kirche Agios Ioannis sichtbar, die wir rechts liegen lassen. Wir steigen, nachdem wir ein Tal durchquert haben, auf das Kap von Alt Arkesini mit der Kapelle Panagia Kastriani. Von hier haben wir einen herrlichen Ausblick auf die Bucht von Katapola.





September 2017


Es bleibt nicht alles anders, und alles wird auch nicht neu.

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Juni 2017


Zurück von einer Reise zu den Inseln des Dodekanes
und der Nördlichen Ägäis...


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Vom Backpacker zum Gutreisenden




Zeit für

Santorin


 


Das Licht auf

Serifos


 

 

Immer wieder schön 

Folegandros

 

 

 

Sommerfeeling mit

Koufonisi-Fotos 

  



Paros am Abend 

 

 

 

 

 

Kykladenpanoramen Schinoussa
 

 

 

Kykladenträume  

 

 

 

Hellblau ist der Tag. Kalimera auf Schinoussa   

 

 

 

 



Inselberichte